Franchise | Enerix hat ein Ziel erreicht und begrüßt den 100. Franchisepartner

Im Januar 2007 starteten Peter Knuth und Stefan Jakob in Regensburg mit Enerix, einem Fachbetrieb für Photovoltaikanlagen. Mit dem Ziel, ein Franchisesystem für dezentrale Energiesysteme aufzubauen und weiterzuentwickeln. 100 Partnerbetriebe sollten es werden, die in ihren Exklusivgebieten dafür sorgen, dass Photovoltaikanlagen auf die Dächer der Häuser installiert werden. Jetzt hat Enerix seinen 100. Franchisepartner begrüßt.

Das Franchisesystem aus Regensburg ist mittlerweile in ganz Deutschland und in Österreich vertreten und gehört zu den führenden Anbietern für Photovoltaiksysteme im Einfamilienhaussegment.

Ehemaliger IBM-Manager „glücklich“

Achim Hundsdörfer hat die Ehre, der 100. Partner zu sein – und ist überglücklich. Der ehemalige IBM-Manager hatte schon immer den Wunsch, ein eigenes Geschäft zu leiten. „Mit dem Enerix-Geschäftsmodell erfülle ich mir nun meinen Lebenstraum, ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Die dezentrale Energieversorgung mit Photovoltaik hat mich schon immer interessiert“, sagt der Diplom-Betriebswirt.

Franchise ist in vielen Bereichen, allen voran in der Gastronomie, bereits bekannt und ein sicherer Einstieg in die Selbstständigkeit. Die Vorteile des Franchisings „Einmal gedacht, hundert Mal gemacht“ nutzt das vom Deutschen Franchiseverband (DFV) zertifizierte System in der Photovoltaikbranche.

Selbstständig im großen Netzwerk

Das Ziel ist es, auf jedem Hausdach eine Photovoltaikanlage zu installieren und damit für einen Wandel in der privaten Energieversorgung zu sorgen. Ob Quereinsteiger oder ausgebildeter Techniker, das Besondere am Franchisesystem ist, dass es ein erprobtes Geschäftsmodell bietet und damit jedem die Möglichkeit gibt sich selbstständig zu machen.

Bei Enerix betreibt jeder Partner sein eigenes Geschäft, zusammen aber bilden alle Betriebe ein großes Netzwerk, das vom Know-how untereinander profitieren kann. Alle Partner durchlaufen vor Geschäftsstart eine spezielle

Dem Einbruch getrotzt

In den Jahren 2012 bis 2014 durchlebte die Photovoltaikbranche in Deutschland, nach Gesetzesänderungen des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) und der Reduzierung der Einspeisevergütung, einen massiven Einbruch. Die Folgen waren der Verlust von mehr als 50.000 Arbeitsplätzen in der Solarindustrie und im -Handwerk.

„Solarenergie war politisch einfach nicht gewollt und Enerix stand vor der Entscheidung: weitermachen oder aufgeben. Zum Glück haben wir uns damals für das Weitermachen entschieden“, erläutert Peter Knuth. „Heute bewegen wir uns in einem völlig anderen Markt, der nicht von Renditen, sondern von dem Wunsch unserer Kunden getrieben ist, sich mit Solarstrom selbst zu versorgen. Zudem hat die Politik erkannt, dass eine Energiewende nur mit der Solarenergie und mit einer dezentralen Versorgung möglich ist“.

Solarbranche erlebt Renaissance

Die Solarbranche erlebt aktuell eine Renaissance und die Nachfrage steigt kontinuierlich. Während der Ausbau der Windkraft aktuell stockt, sind Photovoltaikanlagen so beliebt wie lange nicht. Keine andere Energieform erlebte bei der Stromerzeugung einen größeren Zuwachs. Neben den sinkenden Preisen für die Solarmodule, spielt vor allem das Umweltbewusstsein der Menschen eine große Rolle. Daneben hat die Photovoltaikanlage durch die dadurch gewonnene Unabhängigkeit von den Stromanbietern einen weiteren, enormen Vorteil.

„Trotz anfänglicher Investition lohnt sich eine Photovoltaikanlage recht schnell, denn die Module sind langlebig und sparen jeden Tag bares Geld ein.“, sagt Peter Knuth. Aktuell werden bereits zehn  Prozent des Strombedarfs in Deutschland von Solarenergie gedeckt – wäre auf jedem Dach eine Photovoltaikanlage installiert, könnte man 115% des Bedarfs decken. Enerix liefert einen Beitrag zu dieser Vision, denn Photovoltaik ist gut für die Umwelt und den Geldbeutel.